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Hinter den Kulissen
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Holly Cole
“Album Release Tour”
Samstag, 21.07.2007
Burg Lichtenberg 66871 Thallichtenberg - OpenAir
„Holly Cole ist eine der größten Sängerinnen, die wir heute haben,“ sagt Produzent Greg Cohen (Tom Waits, Elvis Costello, Bob Dylan, Lou Reed, Ornette Coleman), mit dem die Kanadierin gerade ihr viertes Album fertig gestellt hat. „Wenn sie singt, liefert sie eine Interpretation von großer Aufrichtigkeit und gibt einem das Gefühl, als habe sie den Song selbst geschrieben. Von ihrer Intonation und Phrasierung her, ihrem Sinn für Dynamik, der genauen Ausgestaltung jeder Zeile und ihrem Sinn für Überraschungen, hat ihr Gesang all das, was wir gemeinhin auch mit den großen Solisten und Instrumentalisten des Jazz verbinden.“ Über eine Millionen verkaufter Platten weltweit sprechen dafür, dass sich auch eine Menge anderer Menschen derart bezaubern lassen. Im Laufe ihrer Karriere hat die mittlerweile 43-jährige Sängerin eine Menge gemacht, von Standards über Country bis Pop. Mit ihrem aktuellen Album kehrt sie jedoch wieder zum Jazz zurück und zeigt sich als eine Sängerin auf dem Höhepunkt ihrer Kunst mit faszinierenden Interpretationen handverlesener Songklassiker – von Irving Berlin bis A.C. Jobim. Holly Cole spannt mit ihrer Musik einen Bogen von den Anfängen des Swing der 20er und 30er Jahre, der Zeit aus der fast alle Stücke des neuen Albums stammen, bis zur Neuzeit indem sie es schafft, den Stücken ihren persönlichen Stempel aufzudrücken, tief in die Bedeutung eines Songs einzutauchen und ihn zu ihrem eigenen zu machen. Die Stücke wurden von dem New Yorker Komponist und Pianisten Gil Goldstein mit aufwändigen Arrangements betörend elegant in Szene gesetzt, ganz so „...als hätten Gil Evans und Kurt Weil gemeinsame Sache gemacht“ (Jazzthing) und Holly Cole klingt vor diesem opulenten Hintergrund eindringlicher und emotionaler als je zuvor. Es gelingt ihr scheinbar mühelos, den Hörer mit ihrer fast schon hypnotischen, samtweichen Stimme in ihren Bann zu ziehen, man nimmt ihr jede Silbe ab, ob nun schmerzvoll, leidenschaftlich oder mit einem ironischen Augenzwinkern gesungen. Der Stern schreibt „Das Cover ihrer neuen CD ist schwarz-weiß. Holly Coles Stimme aber kennt schier unendlich viele Schattierungen, Farbtöne, Nuancen. Die kanadische Sängerin singt auf dem schlicht "Holly Cole" betitelten Album großartig arrangierte Jazz- Standards mit größter Sensibilität und Hingabe.“ Jazz noir à la Cole.
Beginn: 20.30h / Vorprogramm 19.00h / Einlass 18h
(kulinarisches Programm)
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